Samstag, 18. November 2017

Jodi Picoult - Die Spuren meiner Mutter


*** Rezension 401 ***





DANKE an den Bertelsmann Verlag für die Bereitstellung dieses Buches als Rezensionsexemplar!



Autor: Jodi Picoult
Titel: Die Spuren meiner Mutter
Verlag: C. Bertelsmann
ISBN: 9783570102367
Seiten: 502
Preis: 19,99€
Erscheinungsdatum: 29. August 2016



Klappentext:
Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter Alice, die nach einem tragischen Unfall im Elefantenreservat von New Hampshire spurlos verschwand. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an die Wahrsagerin Serenity Jones, die früher als Medium half, Vermisste aufzuspüren, und den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil Stanhope, der einst mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice betraut war. Das kuriose Trio macht sich mit unkonventionellen Mitteln auf eine spannende und bewegende Spurensuche mit erstaunlichen Erkenntnissen über Menschen und Elefanten…




Meine Meinung:
An diesem Buch habe ich einmal mehr gesehen, warum Jodi Picoult eine so großartige Autorin ist. Ich habe gelesen, dass es um Elefanten geht und dachte, dass mich Elefanten so gar nicht interessieren, aber es ist von Jodi Picoult und die Restgeschichte klingt spannend, also… Kaum angefangen zu lesen musste ich mich davon abhalten anstatt weiterzulesen all diese Erkenntnisse über Elefanten zu googeln und weiterführende Lektüre zu suchen. Meiner Meinung nach kommt das viel vom Schreibstil. Picoult schreibt spannend und bewegend, man ist ganz in der Geschichte gefangen und will gar nicht aufhören zu lesen, gleichzeitig geht es einem aber so nah, dass man das Buch auch nicht einfach verschlingen kann. Je eine ganze Tasche.
Die Geschichte war toll. Immer wieder Hinweise, ein bisschen wurde zu erkennen gegeben, viel hat man erst spät verstanden und die Auflösung so überraschend wie nie. Eine ganze Tasche.
Das Cover entspricht dem „neuen Stil“ ihrer deutschen Bücher und passt zum Inhalt, also alles in Ordnung. Mir persönlich gefällt der Stil auch sehr gut und ich finde dieses Cover wirklich gelungen. Eine ganze Tasche.
Dieses Buch ist einfach perfekt. Ich kann es nur empfehlen zu lesen, wie alle Bücher von Jodi Picoult! Es spielt keine Rolle ob man sich für das Thema des Buches interessiert, das Buch sorgt dafür, dass man sich dafür interessiert!


Donnerstag, 9. November 2017

Linda M. Berg - Fast perfekt

*** Rezension 400 ***




DANKE an Linda M. Berg für die Bereitstellung dieses ebooks als Rezensionsexemplar!

Autor: Linda M. Berg
Titel: Fast perfekt
ASIN: B0762HMVPQ
Seiten: 285
Preis: 2,99€

Klappentext:
Gibt es wirklich für jeden Topf einen passenden Deckel?
Lisa ist sich dessen nicht mehr so sicher. Mitte zwanzig, in ihrem Beruf erfolgreich, rutscht sie dennoch in Liebesdingen von einem Malheur ins nächste. Während sogar ihre Oma den zweiten Frühling auslebt, haben Lisas Eltern die Hoffnung auf einen Schwiegersohn, der mit Lisa gemeinsam den Familienbetrieb in der Heimat übernimmt, langsam aufgegeben und sie als hoffnungslosen Fall abgestempelt.
Nach Auseinandersetzungen mit den drängenden Eltern und einer weiteren herben Enttäuschung in Sachen Liebe beginnt Lisa, ihr Leben umzukrempeln und sich auf sich selbst zu konzentrieren.
Dabei entdeckt sie nicht zuletzt, dass ein sorgsam gehütetes Geheimnis für ihre letzte Trennung verantwortlich war...
Und vielleicht gibt es ihn doch noch, den Einen, den man findet, ohne ihn zu suchen...?
(Quelle: https://www.amazon.de/Fast-Perfekt-Linda-M-Berg-ebook/dp/B0762HMVPQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1510222579&sr=8-1&keywords=Linda+M.+Berg)

Meine Meinung:
Die Autorin Linda M. Berg hatte mir angeboten ihr Buch zu rezensieren. Ich habe zuallererst den Klappentext gelesen, der mich dann genug angesprochen hat um zuzusagen. Ich fand den Schreibstil im Klappentext ansprechend. Als ich dann das Buch anfing zu lesen, war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich aufgrund des Klappentextes etwas mehr vom Schreibstil erwartet hatte. Der Schreibstil schien sich während der Geschichte zu entwickeln, sodass ich ihn gegen Ende des Buches dann doch recht gut fand. Daher gebe ich eine halbe Tasche für den Schreibstil.
Die Geschichte ist in ihrem Genre eher einfallsreich. Viele Wendungen, auch das Ende erst spät zu erahnen. Es ist eine Liebegeschichte mit – oh Wunder -Happyend und Klischees. Aber das wird schon im Klappentext klar und ist auch einfach das Genre. Ich empfand die einzelnen Handlungsstränge als gut zusammenpassend, hätte mir an manchen Stellen noch gewünscht, dass die Handlungsstränge sich deutlich durch die Geschichte ziehen, einzelne Dinge nicht plötzlich kein Thema mehr sind. Aber insgesamt eine wirklich schöne Geschichte. Eine ganze Tasche.
Das Cover kommt bei ebooks ja gar nicht so richtig zur Geltung. Das finde ich bei diesem Buch besonders schade, weil das Cover einfach richtig hübsch ist! Es hat keine besondere Verknüpfung mit der Geschichte, aber es ist auch nicht unpassend und mir gefällt es einfach sehr gut. Eine ganze Tasche.
Emotional hat mich das Buch nicht berührt. Ich habe es nicht ungern gelesen und es ist eine schön Geschichte, aber sie ging mir nicht nah. Keine Tasche.
Insgesamt ist dieses Buch ein toller Tipp für zwischendurch. Es ist wenn man ganz ehrlich ist, kein Buch das man gelesen haben MUSS und das einen lebensverändernd umhaut. Aber man will ja auch nicht nur sowas lesen. Dieses Buch ist ganz leicht zu lesen, eine Geschichte in die man sehr gut reinfindet, egal wie viel Zeit man am Stück zum Lesen hat und wie groß die Lesepausen sind. Das Buch ist auch über Kindle Unlimited erhältlich und spätestens dann absolut lesenswert. Auch 2,99€ sind ja wirklich nicht viel. Und mit einer Leseprobe macht man nie was falsch. Mein Tipp: Lest rein und lasst euch von diesem Buch überzeugen!


Samstag, 4. November 2017

Jodi Picoult - Kleine große Schritte



*** Rezension 399 ***

DANKE an den Bertelsmann Verlag für die Bereitstellung dieses Buches als Rezensionsexemplar!



Autor: Jodi Picoult
Titel: Kleine große Schritte
Verlag: C. Bertelsmann
ISBN: 9783570102374
Seiten: 577
Preis: 20,00€
Erscheinungsdatum: 02.Oktober 2017

Klappentext:
Als ein Neugeborenes nach einem Routineeingriff im Krankenhaus stirbt, scheint schnell klar zu sein, wer daran schuld ist. Die dunkelhäutige Säuglingsschwester, der untersagt war, das Baby anzufassen. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den alltäglichen Rassismus, der in unserer modernen Welt noch lange nicht überwunden ist…

Meine Meinung:
Ich habe schon sehr viele Bücher von Jodi Picoult gelesen und quasi jedes hat mich berührt, aber ich musste noch nie ein Buch von ihr weglegen weil es mir zu viel wurde, bis ich „Kleine große Schritte“ gelesen habe.
Letztendlich habe ich den ganzen Monat an diesem Buch gelesen und dabei ein furchtbar schlechtes Gewissen gehabt, weil ich noch nie so lange für ein Rezensionsexemplar gebraucht habe und noch zwei weitere auf mich gewartet haben. Zum Teil lag es natürlich auch daran, dass ich deutlich weniger Lesezeit als gedacht hatte. Vor allem lag es aber daran, dass mir das Buch wirklich zu schaffen gemacht hat, weil es mich sehr stark berührt hat. Es gab Stellen an denen ich nicht weiterlesen konnte weil es mir zu viel wurde und es gab Stellen an denen ich das Buch weglegen musste um erstmal ein bisschen zu verarbeiten. Mich hat das Buch sicherlich deshalb so stark beeinflusst weil mich das Thema sehr persönlich beschäftigt, aber es ist auch sehr eindrücklich geschrieben. Die Gefühle und Einstellungen der einzelnen Charaktere treten sehr stark hervor, sodass man in ein richtiges Gefühlschaos kommt wenn die Perspektive wechselt.
Mich hat das Buch wirklich beeindruckt und ich finde, dass es eins der besten Bücher von Jodi Picoult ist. Das hängt aber natürlich auch sehr am Thema.